|
Es gibt einen Satz, den ich faszinierend finde; er ist von Larry Dossey, Internist und Vorstandsmitglied des National Institute of Health, USA, der sagt: Eines der bestgehüteten Geheimnisse in der medizinischen Wissenschaft ist die Existenz umfangreicher experimenteller Beweise für geistige Heilung.
Im Bereich des geistigen-energetischen Heilens gibt es grosse kontrollierte Studien zur Wundheilung, Herzinfarkten, Aids, Kopfweh, Depressionen Tumoren und vielen weiteren Leiden. Wie können wir Energie zu unserem Wohlbefinden und zu unserer Heilung einsetzen?
Die Traditionelle Chinesische Medizin kennt Leitungsbahnen, in denen Energie fliesst, die uns am Leben hält. Paracelsus, der grosse Arzt der beginnenden Neuzeit, sprach von einer Vis Vitalis, einer Lebenskraft, die unsere Leben ausmacht, Er sah darin ein nicht sichtbares Ordnungsprinzip, dessen sinnvollendet aufbauendes Wirken auf Gott zurückgehe.
Bei allem aber gilt: Wären wir mit der Aufteilung des Menschen in Organe und Organsysteme auf dem richtigen Weg, so hätten wir weniger chronisch Kranke. Die Ausgaben für den Bereich Gesundheit würden nicht ständig weiter ansteigen und nicht so viele Menschen wären unglücklich, depressiv und in häufigen Lebensängsten.
Stellen Sie sich vor, Sie haben Angst. wissen, dass sich die Emotion Angst in ein Molekül (Adrenalin) verwandelt. Wir können keine eindeutige Stelle im Körper festlegen, wo ein Gedanke oder ein Gefühl zu einem Molekül wird. Was also genau in dieser fraglichen Zone gelingt, ist nicht bekannt, weder in der Physik, noch in der Medizin.
"Wunderheilungen" scheinen Beispiele für das Eintauchen in diese Zone zu sein, denn was sich hier zwischen Körper und Geist abspielt, ist nicht bekannt. Und schliesslich sehen wir auch nicht die Energie, mit der wir heilen, aber wir haben viele Beweise für ihre heilende Wirkung. Wir können uns das Wirken der heilenden Energie von der Physik her erklären. Spirituelle Menschen erklären die Wirkung mit Gott. Ich glaube, beide Wege sind dabei, sich als zutreffend herausstellen.
Dr. Wolfgang Bittscheidt
|